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Akademischen Auslandsamtes
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ERASMUS+

1. Allgemeine Informationen

ERASMUS+ ist ein Hochschulprogramm der EU und fördert u. a. Studienaufenthalte und Auslandspraktika von Studierenden von 3 bis 12 Monaten in insgesamt 33 europäischen Ländern.

https://eu.daad.de/neu/studierende/studierendenmobilitaet/de/14998-studierendenmobilitaet/


2. Teilnehmende Länder

Die 33 im ERASMUS+ Programm förderfähhigen Ländern sind (in alphabetischer Reihenfolge): Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Irland, Island, Italien, Kroatien, Lettland, Liechtenstein, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechische Republik, Türkei, Ungarn, Zypern.


Die Verhandlungen der EU mit der Schweiz zur Beteiligung an Erasmus+ und Horizon 2020 wurden aufgrund des Volksentscheids zur Masseneinwanderung bis auf weiteres unterbrochen. Die Beteiligung im Hochschuljahr 2013/2014 an Erasmus ist dabei nicht betroffen. Allerdings ist dadurch die Beteiligung der Schweiz als Programmland ab dem Hochschuljahr 2014/2015 in Erasmus+ ausgesetzt. Folglich ist nach jetzigem Stand eine Beteiligung am Erasmus+Austausch nicht möglich.


3. Bilaterale Verträge  

Die Grundlage für die ERASMUS+ Hochschulkooperationen sind vertragliche Regelungen („bilaterale Vereinbarungen“) zwischen jeweils zwei europäischen Hochschulen. Ein Auslandsaufenthalt umfasst mindestens 3 und maximal 12 Monate innerhalb eines akademischen Jahres.


4. Vorteile ERASMUS+ Studierendenmobilität

  • Förderung von ERASMUS+ Studienaufenthalten von 3 bis 12 Monaten
  • Mehrmalige Erasmus+ Aufenthalte sind möglich
  • Studienbeiträge an den Partnerhochschulen müssen nicht gezahlt werden
  • Gewährung eines Erasmus+ Mobilitätszuschusses von mind. 170 bis 270 Euro pro Monat (gestaffelt nach Ländergruppen)
  • Die Anerkennung von Studienleistungen kann im Vorfeld geklärt werden
  • Standardisiertes Bewerbungsverfahren, online an der PH Weingarten
  • Sonderzuschüsse für Studierende mit Kindern
  • Sonderzuschüsse für Studierende mit Behinderung

5. Voraussetzungen zur Teilnahme an einem Erasmus+ Studienaufenthalt

  • An deutschen Hochschulen immatrikulierte Studierende können ERASMUS-Mobilitätszuschüsse in Anspruch nehmen. Neben Deutschen und Staatsangehörigen eines am Programm teilnehmenden Landes können auch Staatsangehörige von Drittstatten (nicht EU-Mitgliedsländer) am Erasmus Programm teilnehmen, die ein (vollständiges) Studium in Deutschland absolvieren, welches zu einem anerkannten Abschluss führt. Es sind nur an der eigenen Hochschule immatrikulierte Studierende aus den Mitteln des Zuwendungsvertrages zu fördern.
  • Erasmus Auslandsstudium ist ab dem dritten Studiensemester möglich
  • Die fachlichen Bewerbungsvoraussetzungen (akademische Leistungen) müssen erfüllt werden
  • Die fremdsprachlichen Voraussetzungen der Partnerhochschule müssen erfüllt werden
  • Motivation und Zielsetzung müssen erkennbar sein

6. Auswahlkriterien

Die folgenden Kriterien sind für eine fristgerechte Auswahl entscheidend:

  1. Fachliche Voraussetzungen
  2. Ausreichende Sprachkenntnisse in der Unterrichtssprache Motivation: Frühzeitiges Interesse, Form der Bewerbung, Eindruck im Bewerbungsgespräch, Zuverlässigkeit
  3. Formale Voraussetzungen (vollständige Bewerbungsunterlagen, fristgerechte Einreichung)  

Die PH Weingarten führt den Bewerbungsprozess online durch (Bewerbungen dt. Studierende), ein Bewerbungsgespräch folgt kurz nach Ende der Bewerbungsfrist. Falls fachliche, sprachliche oder formale Voraussetzungen fehlen, wird die Bewerbung abgelehnt. Bewerbungsschluss ist in der Regel Ende Februar eines Jahres für das darauf folgende Studienjahr, also für Wintersemester des gleichen Jahres und für das Sommersemester des folgenden Jahres!!


7. Erasmus+ Mobilitätszuschüsse (länderbezogen)/ Regelung geförderte – nicht geförderte Monate

Die finanzielle Förderung von Erasmus+ Aufenthalten von Studierenden orientiert sich an den unterschiedlichen Lebenshaltungskosten in den Zielländern („Programmländer“).


Ab dem Hochschuljahr 2014/2015 gelten europaweit die folgenden Mindesthöhen für Studienaufenthalte (SMS) in den drei Ländergruppen:


  • Gruppe 1 (monatlich 250 Euro): Dänemark, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Irland, Italien, Liechtenstein, Norwegen, Österreich, Schweden.
  • Gruppe 2 (monatlich 200 Euro): Belgien, Griechenland, Island, Kroatien, Luxemburg, Niederlande, Portugal, Slowenien, Spanien, Tschechien, Türkei, Zypern.
  • Gruppe 3 (monatlich 150 Euro): Bulgarien, Estland, Lettland, Litauen, Malta, ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien, Polen, Rumänien, Slowakei, Ungarn.

Der Zeitraum Ihres Studienaufenthaltes und die Höhe Ihres Erasmus+ Mobilitätszuschusses  wird Ihnen mit dem Grant Agreement, das wir Ihnen vor Beginn Ihres Auslandsaufenthaltes zuschicken, mitgeteilt (geförderte und nicht geförderte Monate). Falls der über Erasmus+ geförderte Zeitraum Ihres  Auslandsaufenthaltes laut Angaben der Abschlussbescheinigung Ihrer Gasthochschule kürzer ist als der angenomme geförderte Zeitraum, müssen Sie eventuell einen Teil Ihres Mobilitätszuschusses zurückzahlen.   Erasmus+ Praktikanten (SMP) erhalten monatlich mindestens 100 Euro zusätzlich, also 350 Euro in der Gruppe 1, 300 Euro in der Gruppe 2 und 250 Euro in der Gruppe 3.     


8. Erasmus+ Kontingent

Ab dem akademischen Jahr 2014/15 gilt die Regelung, dass innerhalb eines Studienabschnittes (Bachelor, Master oder PhD) jeweils insgesamt 12 Monate mit dem Programm Erasmus+ im Ausland studiert oder ein Praktikum absolviert werden kann. Bis zur maximalen Anzahl von zwölf Fördermonaten können Studierende je Studienphase mehrere Studien- und Praktikaaufenthalte absolvieren. Für jede (erneute) Förderung gilt die Mindestlaufzeit von zwei Monaten für Praktika und drei Monaten für Studienaufenthalte.  


9. Erasmus+ und BAFöG

Hinsichtlich der Anrechnung des Erasmus-Mobilitätszuschusses auf den BAföG-Bedarf werden die aktuellen Anrechnungsvorschriften im BAföG nicht geändert. Auch für die durch das neue Erasmus+ Programm erhöhten Mobilitätszuschüsse von bis zu 500 € für Studienaufenthalte bleibt es bei der Anrechnungsregelung des § 21 Abs. 3 Nr. 2 BAföG, welche unterschiedslos für alle begabungs- und leistungsabhängigen Stipendien gilt. Danach sind Stipendien, die einen Monatsdurchschnitt von 300 € übersteigen, als Einkommen zu berücksichtigen und auf den jeweiligen Bedarf anzurechnen. Im Rahmen des Erasmus+ Programmes müssten daher ggf. bis zu 200 € entsprechend angerechnet werden.     


10. Studieren mit Kind/mit Behinderung

Studierende mit Kind oder mit Behinderung können einen Zuschuss für Mehrkosten im Rahmen eines ERASMUS-Aufenthalts erhalten. Dies gilt für alle ERASMUS+ Mobilitätslinien (Studium, Praktika, Mobilität zu Unterrichtszwecken und Mobilität zu Fort- und Weiterbildungszwecken).  


11. Kontaktdaten


Weitergehende Information und Beratung zu den ERASMUS+ Mobilitätsmaßnahmen an der Pädagogischen Hochschule Weingarten bietet: Dr. Marcia Schillinger, schillinger@ph-weingarten.de


Haftungsklausel:
„Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung [Mitteilung] trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.“

 

 
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